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„KÖLN 1945 – Alltag in Trümmern“: Eröffnung verzögert sich

Die neue Sonderausstellung „KÖLN 1945 – Alltag in Trümmern“ des Kölnischen Stadtmuseums wartet weiterhin auf ihre Eröffnung. Aufgrund des Lockdowns durch die Corona-Pandemie wurde der Ausstellungsstart bereits mehrfach verschoben.

 

Um Ihnen die Wartezeit zu verkürzen, nehmen Sie Kuratorin Yvonne Katzy und Museumsdirektor Dr. Mario Kramp in kurzen Videobeiträgen exklusiv mit in die Ausstellung. Alle Videos finden Sie auf dem YouTube-Kanal des Kölnischen Stadtmuseums. 

 

Die Ausstellung lässt auf vielschichtige Weise die unmittelbare Nachkriegszeit in Köln von 1945 bis 1948 lebendig werden. Sie erzählt vom täglichen Kampf ums Überleben, von Hungerdemonstrationen und Wohnungsnot, von Kriegswaisen und Flüchtlingen, vom kulturellen Neustart – und: vom Verschweigen und Verdrängen. 

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht ein großes Stadtmodell von Köln im Jahr 1945, geschaffen für den schwedischen Spielfilm „Über die Unendlichkeit“ (2019) von Roy Andersson. Eindrucksvoll verdeutlicht es das Ausmaß an Bombenschäden. „Die Nachkriegszeit in Köln ist ein wichtiges und spannendes Thema. Das Modell des zerstörten Kölns als Leihnahme aus Schweden lässt die Zeit auf besondere Weise erfahren. Auch dank der finanziellen Unterstützung der Freunde konnte die Ausstellung und die Leihnahme aus Schweden realisiert werden“, freut sich Yvonne Katzy über den Support der Freunde des Kölnischen Stadtmuseums e.V.

 

Bei dieser Ausstellung mit eindrucksvollen Originalobjekten, Filmausschnitten und einem nie zuvor in der Domstadt gezeigtem Stadtmodell, haben wir das Team des Kölnischen Stadtmuseums voller Begeisterung unterstützt. Gemeinsam mit allen Besucher*innen und dem Museumteams hoffen wir, dass diese großartige Ausstellung bald der Öffentlichkeit präsentiert werden kann! 

(Stand: 26.01..2021)

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